Schwimmbad- und Saunatechnik

Anzeige

Startseite
Sauna-Anlagen
Sauna-Anbieter
Sauna-Planung
Sauna-Eigenbau
Sauna-Ofen
Sauna-Zubehör
Sauna-Arten
Sauna-Themen
Saunatipps
Saunaduft
Weitere Infos

Das Thema des Monats September

zurück zur Übersicht

Sauna im Garten. Was ist zu beachten?

Allgemeines

Neben den üblichen Möglichkeiten, seine Sauna im Keller oder im Dach einzubauen, kann der Gartenbesitzer auch eine Außensauna realisieren. Sollten Sie eine besonders große Sauna im Garten planen, (z.B. 5x5 m) mit ausgeprägtem Betonfundament, empfiehlt sich im Vorwege ein Anruf beim Bauamt, um die Frage der Genehmigungspflicht zu klären.

Was ist zu beachten?

Die Saunakabine sollte nicht kleiner als 2,00 x 2,50 m in der Grundfläche sein, zuzuglich eines Vorraums zum Auskleiden. Dieser Vorraum ist auch aus Energiesicht zu empfehlen, damit speziell im Winter beim Öffnen der Sauna-Innentür nicht gleich die ganze Wärme ins Freie verschwindet. Für  den Wandaufbau ist die Elementbauweise nicht zu empfehlen, sondern die Verwendung von Blockbohlen, die aus nordischer Fichte bestehen, mit einer Dicke/Materialstärke zwischen 55 und 70 mm. Im gewerblichen Bereich werden auch Wandstärken bis 150 mm eingesetzt oder ganze Stämme bis 35 cm.

Die Blockbohlen sind ineinander verkämmt und bieten über die doppelte Nut- und Feder-Verbindung eine abgedichtete und stabile Konstruktion. Um die Stabilität über Jahre sicherzustellen, werden die Blockbohlen mit verzinkten Gewindestangen, innerhalb einer Wand, zusammengehalten. Für die Decke wird ebenfalls Massivholz, mit der gleichen Materialstärke wie die Wände, verbaut. Auf dem Dach ist dann ein Feuchteschutz, z.B. Teerpappe, aufzubringen. Verschönern läßt sich das Dach dann noch mit Schindeln, Dachpfannen oder Schieferplatten.

Beim Wandaufbau ist zu beachten, daß die unterste Blockbohlenreihe nicht direkt auf dem Beton oder Naturstein aufsetzt, sondern eine Unterkonstruktion auf dem Fundament aufsetzt. Es ist dabei sehr wichtig, daß keine Feuchtigkeit von unten in den Fußboden hereinzieht. Vorteilhaft ist auch ein großzügiger Dachüberstand, der dafür sorgt, dass der Regen nicht so stark an die Wände schlägt.

Der Fußboden innerhalb der Sauna und auch des Sauna-Vorraums kann komplett aus Holz bestehen. Wenn Sie in Ihrem Garten eine komplette Fundamentplatte gießen, können Sie auch  Fliesen o.ä. verlegen, jedoch wird dieser Fußboden immer sehr kalt sein. Daher sollten Sie dann zusätzlich ein Kunststoffrost oder besser eine Holzverlattung auflegen. Eine auf Pfahlfundamenten freischwebende Sauna ist natürlich weniger fußkalt.

Der Frischluftkanal (ca. 10 x 5 cm) sollte direkt unter dem Saunaofen nach Draußen führen, um frische Luft ansaugen und erwärmen zu können. Der Abluftkanal befindet sich im Regelfall auf der gegenüberliegenden Seite, mit gleichem Querschnitt, jedoch in einer Höhe zwischen 50 und 60 cm. Gerade bei einer Sauna im Garten ist darauf zu achten, daß die Lüftungskanäle auch über Lüftungsschieber verschließbar sind, um Ungeziefer fernzuhalten.

Zum Schluss noch eine paar Worte zum Ofen: Wenn Sie im Garten Ihre Sauna planen, stellt sich auch die Frage nach dem richtigen Sauna-Ofen. Natürlich ist auch ein klassischer Elektro-Sauna-Ofen möglich. Dazu muss ein schwarzes Erdkabel mit entsprechendem Leitungsquerschnitt im Garten verlegt werden, jedoch ist der Einbau eines holzbefeuerter Sauna-Ofens besonders interessant, da die Abluftproblematik viel leichter gelöst werden kann, als innerhalb einer Gebäudes. Vergessen Sie aber nicht, dass grundsätzlich etwas Strom für die Innenbeleuchtung benötigt wird.

Welche Erfahrungen haben Sie mit dem Bau Ihrer Gartensauna gemacht? Hätten Sie noch ein paar wichtige Tipps, die Sie anderen weitergeben möchten? Dann schreiben Sie mir dorch einfach eine E-Mail.

© Peter Sonnhalter

Tel. 04921/450 99 89 - Fax 04921/450 99 95  - E-Mail info@saunaberatung.de

Hier könnte Ihr Werbebanner stehen

Themenübersicht

Gesundheit

Schönheit

Ihre Fragen

Ihre Meinung

Impressum

Werbung