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Die Feuchtigkeitswerte werden von folgenden Faktoren beeinflusst:
1. Anzahl der Saunagänger. Jeder Saunagänger verdunstet über die Haut etwa 10 g
Wasser pro Minute. Viele Saunagänger in einer kleinen Kabine erhöhen zwangsläufig die Luftfeuchtigkeit.
2. Lüftungssystem. Wenn der Luftaustausch nicht gut funktioniert, verbleibt die
feuchte Luft im Fußbodenbereich, ohne nach Außen abgeführt zu werden. Der Abluftkanal sollte idealerweise auf der gegenüberliegenden Seite vom Saunaofen sein. Eine aktive Belüftung ist jedoch nicht notwendig.
Entsprechend dimensionierte Zu- und Abluftkanäle reichen dafür aus.
3. Umgebungsluft. Manchmal steht eine Sauna im großen Badezimmer oder in der Nähe
der Waschmaschine bzw. im Waschkeller. Hier kann es sein, dass die “angesogene” Luft schon grundsätzlich eine höhere Luftfeuchtigkeit mitbringt.
4. Aufgüsse. Bei jedem Aufguss steigt spontan die Luftfeuchtigkeit an, jedoch
reguliert sich der Wert nach einer gewissen Zeit, wenn der Luftaustausch funktioniert.
5. Neue Sauna. In einer neuen Sauna ist der Feuchtigkeitswert oft höher als in
öffentlichen und privaten Saunen, die schon mehrere Jahre im Einsatz sind. Das “frische” Holz gibt in den meisten Fällen noch Feuchtigkeit ab und es dauert schon einige Zeit, bis sich diese Werte verändern.
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