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Sauna-Eigenbau
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Bauweise
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Bevor der Sauna-Eigenbau beginnt, ist die grundsätzlich Bauweise festzulegen. Es
wird unterschieden zwischen Element-, Massivholz- bauweise oder Blockbohlensauna unter Verwendung spezieller Holzarten.
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Die Elementkabine
läßt sich flexibel an die räumlichen Gegebenheiten, z.B. bei einer Dachschräge, anpassen. Die Wände bestehen aus einem Ständerwerk und sind mehrschichtig aufgebaut. Zwischen Innenauskleidung und einer mindestens 50 mm starken Wärmedämmschicht ist eine Diffusionssperre eingebaut, um ein Durchfeuchten des Dämm-Materials zu verhindern.
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Die Blockbohlensauna
besteht aus massiven Blockbohlen mit einer Wandstärke von mindestens 5 cm, die miteinander verkämmt sind. Viele Saunahersteller liegen bei einer Wandstärke von 6 bis 7 cm. Bei dieser Wand- konstruktion wird die Hitze gleichmäßig aufgenommen und dann ganz langsam wieder nach Außen abgegeben. Dieser Speichereffekt schafft ein sehr angenehmes Saunaklima. Im Außenbereich ist diese Bauart am häufigsten anzutreffen.
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Wandaufbau im Innenbereich
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Elementbauweise
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Der Wandaufbau einer Elementsaunakabine besteht aus (von Innen nach Außen):
Fichten-Profilholz (16 mm), Wasserdampfsperre (Alufolie), Wärmedämmung (50 bis 60 mm) und Außenprofilholz. Für die Wärmedämmung können Sie Mineralwolle, Steinwolle oder Korkplatten verwenden.
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Bauweise mit Blockbohlen
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Die Wandstärke/Dicke der Blockbohlen im Innenbereich liegen bei max. 5 cm und
bestehen aus nordischer Fichte. Die Blockbohlen sind ineinander verkämmt und bieten über die doppelte Nut- und Feder-Verbindung eine abgedichtete und stabile Konstruktion. Um die Stabilität über Jahre
sicherzustellen, werden die Blockbohlen mit verzinkten Gewindestangen zusammengehalten. Natürlich ist hierbei wichtig, daß die Sauna allseitig mit Luft umgeben ist und die Blockbohle nicht direkt an einer Hauswand angebracht wird. Jetzt fehlt nur noch ein passender Grundriss und schon kann der Eigenbau losgehen. Ein paar Sauna-Skizzen finden Sie hier.
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Holzarten
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Nicht jede Holzart ist für den Saunabau geeignet. Damit das Saunabad auch wirklich
Spaß macht, muß das Holz bestimmte Eigenschaften aufweisen, die ich Ihnen nachfolgend kurz beschreiben möchte.
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Nordische Fichte
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Typisch für die Nordische Fichte sind zahlreiche eingewachsene Äste.
Diese Holzart ist gegenüber der Kanadischen Hemlock preisgünstiger. Die Nordische Fichte ist geeignet für die Innenverkleidung, sowie für die Wand- und Deckenelemente.
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Kanadische Hemlocktanne
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Charakteristisch für die Kanadische Hemlock ist die hellbraune Farbe
und die feine, geradlinige Maserung, es ist harzlos und arbeitet sehr wenig. Dieses Holz eignet sich in besonderer Weise zum Saunabau.
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Afrikanisches Abachi-Holz
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Diese helle und weiche Holzart ist ast-, harz- und splitterfrei. Außerdem nimmt es
wenig Wärme auf, so dass diese Holzart vorwiegend für Sitz- und Liegebänke verwendet wird.
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Wo bekomme ich die Materialien?
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Planen Sie den Eigenbau einer Sauna, dann finden Sie (fast) alles, was Sie dazu
benötigen, bei einem Sauna- bzw. Zubehör-Anbieter.
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©
Peter Sonnhalter
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Tel. 04921/450 99 89 - Fax 04921/450 99 95 - E-Mail info@saunaberatung.de
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