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Die Auswirkungen von Stress werden allgemein unterschätzt. Nicht allein, dass
partnerschaftliche Beziehungen unter Stress leiden, sondern auch unser Körper registriet stresst und reagiert entsprechend. Neben der üblichen Belastung des vegetativen Nervensystems, treten noch andere
Begleitumstände auf, wie Schlaflosigkeit, Kopfschmerzen, Bluthochdruck, Verdauungsprobleme etc.
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Eindeutig JA. Wer in die Sauna geht, setzt sich bewußt den Reizen “Hitze” und
“Kälte” aus. Diese Reize wirken direkt auf unser vegetatives Nervensystem, ohne es zu überfordern, weil jeder Saunagänger seine Temperatureinwirkung bzw. Verweildauer selber festlegt. Der Körper deutet die
Wechselreize also nicht als Bedrohung, vielmehr als einen gewollten Reiz. Unser Hautoberfläche ist überall mit Empfängern (Rezeptoren) ausgestattet, die entsprechende Signale über das Nervensystem an das Gehirn
weiterleiten. Bei den Wechselreizen, zwischen Saunahitze und Tauchbecken sind sie voll im Einsatz und es findet eine Art “Training” des Nervensystems statt, dass dazu beiträgt, auch mit anderen Reizen besser zurecht
zu kommen.
Viele Saunagänger haben es schon erlebt, dass sich ihre Belastungen in der Sauna in
Luft auflösen, sozusagen verdunsten. Unterstützt wird dieser Effekt durch die Ruhephase nach dem Abkühlen. Die Körper meldet positive Signale an das Gehirn, wie “ich fühle mich frisch” und die Gedanken lösen sich
aus der Stress-Umklammerung. Auch Aggressionen bauen sich ab. Bei den Finnen gibt es das Sprichwort: “In der Sauna verraucht der Zorn.”
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