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Die Wärmewirkung beim Eisaufguss verläuft weniger “schockartig”. In der Regel kippt
der Saunameister in der öffentlichen Saunalandschaft einen Eimer voll mit Eiswürfeln auf die Steinmenge, die sich zunächst verflüssigen und erst dann verdampfen. Der Feuchtigkeitsgehalt steigt somit etwas langsamer
an und die Temperatureinwirkung wird nicht so massiv empfunden.
Das Einreiben von Armen und Beinen mit Eiswürfeln mag eine nette Beschäftigung in
der Sauna sein, jedoch ist dieses ‘Vergnügen’ grundsätzlich abzulehnen, da dadurch unser Temperatursteuerungssystem erheblich irritiert wird.
In der Winterszeit gibt es für den Privatgebrauch noch den Schneeballaufguss. Und
wie der Name schon sagt, reicht ein hangeformter Schnellball aus, der vorsichtig auf die heißen Saunasteine abgelegt wird, um ebenfalls eine steigende Luftfeuchtigkeit zu erzielen. Da ein Schneeball porös ist, läßt
er sich auch gut mit ein paar Tropfen Saunaduftkonzentrat versetzen. So entfalltet sich für die Saunagänger eine angenehmes Saunaklima, ohne dass ein besonderer Aufwand damit verbunden ist.
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